Im Stimmungstief

22. Dezember 2013

Alle Jahre wieder: die Winterdepression zieht ihre Runden – eine wiederkehrende Reaktion auf den Lichtmangel, der sich durch eine Veränderung des Hormoncocktails im Gehirn auf das Befinden auswirkt.

winter

Man ist müder, weniger leistungsfähig, antriebslos und auch irgendwie melancholisch. Je nach Stärke und Auswirkung dieser Symptome auf das tägliche Leben wird eine psychische Störung diagnostiziert, die von Fachleuten behandelt werden sollte.

Für die meisten Betroffenen bleiben die Auswirkungen der Dunkelheit aber noch im „orangenen Bereich“, und die täglichen Aufgaben können alle noch erledigt werden, auch wenn man vielleicht etwas grantig und müde daherkommt.

Gut, wenn man sich jetzt Zeit für sich nehmen, Kerzen anzünden, Tee trinken und schöne Erinnerungen des vergangenen Jahres aktivieren kann. Dass auch Schokolade die Stimmung aufhellt, lernt man schon als Kind, und auch Erwachsene greifen jetzt besonders gern zu Süßigkeiten oder auch Alkohol – diese „Selbstmedikation“ ist jedoch aus anderen Gründen nicht unbedingt ratsam.

Da bieten sich gesündere Formen der Selbsthilfe an: häufige Spazierengänge bei jedem Wetter, helles Licht in der Wohnung und im Büro, pikantes Essen und starke Gerüche (z.B. mit Ingwer, Knoblauch, Chili kochen oder Zimt, Zeder, Jasmin, Rose als ätherische Öle) wecken die Lebensgeister.

Auch kurze Kälteschocks können die Laune heben; wer es nicht glaubt, kann ja schnell mal barfuß die Post holen 😉