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Was ist ein Trauma

Als Psychotrauma oder – kurz – Trauma bezeichnen wir eine  Erfahrung des hilf- und wehrlosen Ausgeliefertseins an eine  bedrohliche Situation oder die Willkür eines Gewalttäters und gleichzeitiges Erleben von Ohnmacht, diese Situation zu ändern. Oft geht damit ein Gedanke wie „ich bin verloren“ oder „es ist alles aus“ einher.
Ob ein Ereignis als traumatisierend erlebt wird, hängt unter anderem von der Schwere der Bedrohung bzw. Verletzung ab, dem Alter und Entwicklungsstand einer Person sowie ihren individuellen Bewältigungsstrategien.
Eine Traumafolgestörung (engl.: Posttraumatic Stress Disorder – PTSD) ist eine Stressverarbeitungsstörung, die Wochen bis sogar Jahre nach dem Trauma und seiner scheinbaren Bewältigung erstmalig wieder zu Symptomen führen kann. Diese sind z.B.

  • Eindringliche Erinnerungen an traumatische Situation mit Wiedererlebensqualität  (Vergangenes ist gegenwärtig), Albträume;
  • Vermeidungssymptome, d.h. sozialer Rückzug, Vermeidungsverhalten, das kann auch Suchtmittelmissbrauch bedeuten;
  • Zeichen von Dauerstress wie z.B. Schreckhaftigkeit, Zornausbrüche, Reizbarkeit…
Traumafolgestörungen erfordern eine gezielte Trauma-Behandlung, z.B. eine traumazentrierte klinisch-psychologische Behandlung.

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