Über diesen Blog

Der Blog beinhaltet Neuigkeiten und Forschungsergebnisse u.a. zu den Themen:

  • Psychologie & Soziales,
  • Social Media & Onlinekommunikation,
  • Persönlichkeitsentwicklung.

dsc_0980Gruppensupervisionstermine für KollegInnen in der Ausbildung zur Klinischen Psychologie bzw. Gesundheitspsychologie:  Neue Termine!

Jeweils Sonntag
19.11., 3.12., 17.12. 2017,
7.1., 21.1.2018
jeweils 10 – 14 Uhr (5 EH)

Inhalt: Fallsupervision

Schwerpunkte: Klinisch-psychologische Behandlung und Beratung u.a. bei Trauma, affektiven Störungen, Persönlichkeitsstörungen, Auswirkungen von Flucht und Migration, Auswirkungen häuslicher Gewalt, Gewaltprävention, Stress und Burn-out; Eltern- und Angehörigenberatung, Beratung von Kindern und Jugendlichen, Paarberatung, Psychoedukation, Krisenintervention, telefonische und online Beratung.

Gruppengröße: Mind. 4 bis max. 7 TeilnehmerInnen
Anmeldung idealerweise als Gruppe!

Kosten: € 18,-/ Einheit/ Person für BÖP-Curriculum-TeilnehmerInnen (BesucherInnen anderer Curricula: € 20,-)
Ort: Arndtstraße 19/26, 1120 Wien

Zu einem Artikel im heutigen KURIER durfte ich meine fachliche Meinung abgeben und freue mich über die Öffentlichkeit, die dieses Thema bekommen hat: hat Frau auch ohne Kinder eine Daseinsberechtigung? Immer mehr Frauen finden, ja! und trauen sich auch dazu zu stehen.
Der Mythos, dass Frauen nichts Schöneres kennen, als Kinder zu haben und mit ihren Kindern zu sein, hält sich hartnäckig. Nur wenige Frauen widerstehen diesem gesellschaftlichen Druck und wehren sich offen gegen die Reduzierung der Frau auf ihre Biologie.
Ob die Kinderlosigkeit gewollt ist oder ungewollt, stellt einen großen Unterschied dar. Ungewollt kinderlose Frauen haben häufig das Gefühl, dass ihnen etwas entgeht im Leben, und dass sie auf dieser Ebene versagen. Bewusst kinderlos gebliebene Frauen leiden nicht unter diesem Eindruck; sie genießen ihr Leben, so wie es ist.

Hier geht es zum Artikel

Warum man sich eher morgens als abends zum ersten Mal treffen sollte, dazu wurde ich heute für Ö3 befragt – dieses Thema passt gut zur gerade begonnenen Sommerzeit! Hier der kurze Ausschnitt zum Anhören:

In einer populären Radiosendung kann das Thema nur angerissen werden, aber natürlich ist der Vormittag auch die richtige Zeit für Prüfungen und alle anderen Arbeiten, die Genauigkeit und Schnelligkeit erfordern – das persönliche Optimum wird am ehesten in diese Zeit erreicht.
Wichtig: auf jeden Fall sollte man ausgeschlafen sein und sich genug Zeit geben, „in die Gänge zu kommen“. So gegen 10 Uhr sind dann die Voraussetzungen für erfolgreiches mentales Arbeiten am besten.

Ein erstes Date darf aber auch am Abend sein – wir wollen ja keinen optimierten Supermenschen kennenlernen, sondern ein authentisches Gegenüber, das auch mal müde oder schlecht drauf sein darf. Wie er oder sie sich bei weniger optimalen Bedingungen verhält, ist wahrscheinlich für eine mögliche Partnerschaft sogar interessanter!

IMG_20150131_114608-300x300Weihnachten ist vorbei, das Neue Jahr wurde bereits begrüßt, die Schulferien dauern jedoch noch ein paar Tage. Und falls noch Urlaubszeit übrig ist, wäre jetzt ein guter Moment für eine Beziehungsinventur.
Denn die Zeit um den Jahreswechsel ist nicht nur fröhlich und ein Grund zum Feiern: es ist auch eine Zeit, in der viele Beziehungen zerbrechen. Konflikte, die sich angehäuft haben, kommen gerade dann besonders deutlich hervor, wenn man Partner- oder Familienglück zu einem vorgegebenen Termin erleben und demonstrieren will.

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Die Herausforderungen der Neuen Medien und wie Psychologinnen dabei unterstützen können, war das Rahmenthema der Enquete „Social Media: Licht und Schatten aus psychologischer Sicht“ im September 2015. 

Als Kurzzusammenfassung könnte man sagen: es gibt viele Risiken, aber die Chancen und Vorteile der Mediennutzung überwiegen bei weitem. Sollte es doch einmal Probleme geben, begleiten wir Sie fachkundig bei der Lösung!

Hier der Veranstaltungsbericht

„Auf dem Videoportal YouNow übertragen Jugendliche ihren Alltag ins Netz. Das sorgt für Kritik – doch die Teenies sind meist überraschend vernünftig.“


Meine Meinung dazu ist heute als telefonisch geführtes Interview für den Online-KURIER erschienen:

http://kurier.at/lebensart/leben/younow-live-bericht-aus-dem-kinderzimmer/113.303.627#section-113331140

Heute ist in der Presse ein Interview mit mir erschienen, in dem es um psychische Krankheit und deren bewusste Sichtbarmachung auf Facebook und anderen Medien geht (Link siehe unten).Es freut mich, dass dieses Thema diskutiert wird, denn viele Menschen fürchten sich davor, als „deppert“ abgestempelt zu werden, wenn sie von ihrer Krankheit erzählen. Dann bleibt das Problem aber unbehandelt oder man „behandelt“ sich selbst, z.B. mit Alkohol.

Zwischen weltweiter Veröffentlichung des eigenen Zustandes und dem Verschweigen gibt es aber auch einen guten Mittelweg: sich seinen FreundInnen und Verwandten anzuvertrauen und professionelle Hilfe zu suchen.

„Man legt sich als jemand fest, der Probleme hat“ « DiePresse.com.

 

Im heutigen Kurier ist ein Interview mit mir erschienen, das die Frage klären soll, warum Missbrauchsopfer manchmal erst nach Jahrzehnten von ihren Traumata berichten. Eine häufige Laienmeinung ist, dass hier etwas nicht stimmen kann, und in der Öffentlichkeit kommt der Verdacht auf, da wäre womöglich etwas erfunden worden. Ich habe versucht, das zu erklären. Wenn ich mir die Kommentare ansehe, fürchte ich jedoch, dass es mir nicht wirklich gelungen ist…

Missbrauchsopfer klagt Jesuiten und Lehrer – KURIER.at.

Am Ende dieses Jahres, in dem wir alle wieder ein Jahr älter geworden sind (was eine Erkenntnis!) denke ich u.a. an jene Klientinnen, die sich mit dem Älterwerden schwer tun, am liebsten alle Spiegel aus dem Haus werfen würden und das Gefühl haben, Attraktivität, Liebe und Angenommensein gleichzeitig zu verlieren.

5 Reasons Women Get Better With Age | Barbara Greenberg

Der Link führt zu einer kurzen Liste der Dinge, die eine Frau mit dem Alter „besser“ macht, aber ich möchte sie nicht unkommentiert lassen und ergänzen. 

Alle Jahre wieder: die Winterdepression zieht ihre Runden – eine wiederkehrende Reaktion auf den Lichtmangel, der sich durch eine Veränderung des Hormoncocktails im Gehirn auf das Befinden auswirkt.

winter

Man ist müder, weniger leistungsfähig, antriebslos und auch irgendwie melancholisch. Je nach Stärke und Auswirkung dieser Symptome auf das tägliche Leben wird eine psychische Störung diagnostiziert, die von Fachleuten behandelt werden sollte.